Letzten Samstag im Compass/MR

28. Februar 2011

Moin Ihr Leichensackfreunde,

André am Rohr und ich wollte einmal kurz vom vergangenem Samstag berichten. Ich war im Compass um mir mal wieder ein kompaktes gekloppe aus der Gegend anzutun.  Es waren Painspirit, Equal to nothing und Hyems angesagt. Mit Painspirit haben wir uns eine ganze Weile den Proberaum geteilt, Equal to nothing kannte ich bis dahin nur von Flyern und zu Hyems braucht man glaub ich nicht viel sagen.

Also sind Chrissie (meine Freundin) und ich gegen halb neun im Compass eingetrudelt und haben frustrierenderweise nur noch die letzten 40 Sekunden der Zugabe “Slaves” mitbekommen. Der Sound war geil und der Laden hat schon gekocht. Hammerhart. Ich ärger mich tierisch, dass ich nicht alles mitbekommen hab von dem Auftritt. Dann kam eine recht lange Umbaupause die mir Gelegenheit gab, mich mal an die frische Lust zu stellen und ein bischen zu quatschen.

Als ich wieder rein kam, hat Equal to nothing schon gerockt, und ich wunder mich ein bischen, dass ich vorher noch nix von denen gehört hab. Was die abgeliefert haben war ziemlich geil und beim dritten Lied war direkt ein Moshpit am Start. Ich persönlich finde ja, dass die Jungs im Pit es da ein bischen übertrieben haben (finde nicht, dass es unbedingt so aussehen muss, als wolle man sich die Knochen brechen), aber denen scheints gefallen zu haben und der Band augenscheinlich auch. Der Sound war OK, die Stimmung super.

..und dann kamen Hyems.. Erstmal musste ich schwer in mich reingrinsen, denn die Jungs haben jetzt das Corpse-Paint für sich entdeckt. Man muss aber wirklich sagen, dass der Andreas dadurch wirklich fies aussieht. Bei den anderen war ich nicht so überzeugt *grins*.  Und dann haben sie losgerumpelt. Song 2 war direkt mein persönlicher Fave (Als ob es einen Morgen gäbe) und dann war vor der Bühne kein Halten mehr. Andreas hat eine Riesenbiersauerei veranstaltet und da hat es sich mal wieder als weise herausgestellt, sich etwas weiter hinten aufzuhalten :) . Der Gig war cool. Der Sound ging so, aber das lag wohl am Set-Up dass man nichts mehr grossartig am Sound drehen konnte (o-Ton Soundmann). Geiler, kompakter Gig und insgesamt ein sehr gelungener Abend.

Und so freue ich mich persönlich ziemlich arg auf den Mosh in den Mai, an dem wir mit Hyems, Bloodjob und Painting Ablaze die Musikkneipe Luisenburg platt machen werden.

Greez

Andre und die Leichensäcke

Proberaum update

15. Oktober 2010
Finger wech von de Gnebbsche!

Finger wech von de Gnebbsche!

Kabel galore!

Kabel galore!

Die Säcke unter sich

Die Säcke unter sich

Nach einigem Hin- und Herstecken haben wir unserem Probraum endlich einen amtlichen Sound verpaßt. Über Freund und Genosse Pablo haben wir neue Boxen und eine angeschlagene Endstufe erwerben können, was uns dazu veranlasst hat, ein paar weitere Kabel zu ordern und uns eine lange Probe lang dem Aufstellen und Einrichten unseres Equipments zu opfern.

Viel Hirn- und Ohrenschmalzverbrauch später haben wir jetzt Kabelgewirr, dass sich sehen lassen kann. Auf den Fotos erkennt man etwas schlecht unsere zwei Pulte, wovon eines nun exklusiv für Proberaumaufnahmen herhält und das andere ausschließlich den Livesound beisteuert.

Andre hat hinterm Schlagzeug durch die Umsteckaktion sogar Inearmonitoring bekommen und vor dem Schlagzeug ist es jetzt endlich brutal laut.

Yeah!

Urlauben

25. Juni 2010

Moin Roggaz,

So, ab sofort werden die Proben ein bischen trocken werden. Guy ist gerade in den Urlaub abgezischt und Roman haut nächste Woche zu einem zweimonatigen Praktikum nach Italien ab. Viel Spass den beiden.

Die Probe am Donnerstag war sehr ernüchternd. TK hat es tatsächlich geschafft, in 2 Proben 2 Amps zu schrotten. Konsequenz: Bis neue Röhren für seinen Amp da sind, gibts erstmal keine Probe, weil der Ersatzamp auch im Eimer ist.  Wir hoffen, dass die Röhren bis Montag da sind, damit wir wenigstens vor Romans Abreise nochmal zu viert proben können. *DAUMENDRÜCKEN*

Tobzen, TK und ich werden uns die nächsten Wochen dann weiter mit Songwriting beschäftigen.  Die Open Air Saison hat begonnen, wir stecken mitten in der WM und das Wetter ist grossartig, da muss man nicht dauernd im stickigen Proberaum hocken :) ..

Ich wünsch Euch allen eine tolle Open Air Saison, viel Bier in der Kehle, tolle Musik im Ohr und wir sehen uns im Herbst – Live on Stage mit neuem Materiel für Ohren, Augen und Herz :)

Andre und der Rest der Säcke

Bodybag goes Holland

27. Mai 2010

Heya Leichensackfreunde..

wir hatten ja im März das Vergnügen von den Brutalometallern von Braincasket ins beschauliche Skoffel-Cafe in Heerenveen eingeladen zu werden um da ein bischen zu rocken. Hier nun zur offiziellen Entjungferung unseres Blogs ein kleiner Bericht…

Guy, Roman, Tobzen

Guy, Roman, Tobzen

Zunächst mal war am Samstag morgen gemüüütliches Frühstücken bei Guy zuhause angesagt. Guy hatte “Sturmfrei” und so brauchte er nicht mal um Genehmigung bitten ;) . Nachdem wir uns die extrem luxuriösen Speisen in die Figur getan haben, haben wir uns dann zu unserem Equipment in Tobis völlig überladenen Wagen gestopft. Ich (Andre) hatte zwar das Glück, vorne zu sitzen, andererseits aber auch das Pech, mir den Beifahrersitz mit Guys Bass teilen zu müssen.. Hmpf.. naja einzige Möglichkeit waren: Viele Pausen und noch mehr Bier.

Tobzen und Roman und 2 Faxe

Tobzen und Roman und 2 Faxe

Nach vielen dieser Pausen, einem fragwürdigen Faxedosenfussballspiel und einigen Rauschnickerchen sind wir dann endlich in Heerenveen eingetrudelt. Wir waren da mit dem Dennis von Braincasket verabredet. Da wir ein bischen zu früh da waren, haben wir uns die Zeit in Dennis Wohnzimmer totgeschlagen. Ein echt verrückter und netter Kerl. Am Nachmittag gings dann zu Jeroen (auch Braincasket) wo wir mit der ganzen Baggage, Kind und Kegel – locker 10 Leute – superleckere Spaghetti Bolo bekommen haben. Nach dem Essen hat Tobzen dann eiligst versucht seinen Faxerausch auszuschlafen (Zitat: “Mann bin ich voll, gut dass wir noch 3 Stunden Zeit haben”) :) :) . Roman hat zu dem Zeitpunkt auch schon ein wenig geschielt, aber alles in Allem war es ein Hammeressen mit supernetten Leuten.

Das Skoffel

Das Skoffel

Danach gings dann ins Cafe Skoffel, genannt: Skoffeltje. “tje” ist eine holländische Verniedlichungsform und genau so wars dann auch. Wer das Domizil in Giessen kennt, weiss wovon ich spreche. Ein winziger Laden in dem einfach in einer Ecke Platz geschaffen wurde, damit da die Bands spielen können. Natürlich ist wieder gar nix nach Plan gelaufen (jo ich weiss, ich bin da zu unentspannt…), dazu aber später mehr. Nachdem dann alles aufgebaut war und vom verrückten Braincasket-Soundmann für gut befunden wurde (hiess der nicht auch Johan??), konnte es dann endlich – im halbleeren Laden losgehen.

Dennis

Dennis von Braincasket.

Eröffnet haben Stoma, Dennis`s Zweitband, die einen superlustigen, rattenschnellen Grindcore mit 2 Sängern hingelegt haben. Eine supergeile Show, viel Spass und Bier und sehr entspannte und nette Leute. Ich stand direkt neben der Bühne (man sollte es hier eher Bandstellplatz nennen) an der Tür und plötzlich – wie aus dem Nichts – sind immer mehr Leute reingeströmt, so dass innerhalb kürzester Zeitdas Skoffel völlig überfüllt war. Das war natürlich super für die Stimmung, und genau so gings dann auch ab. Ein voller Laden, geiler Grindcore und viel Bier – ein Traum….. Ich kann nur sehr empfehlen, da mal reinzuhören.

Danach waren wir an der Reihe und ich muss gestehen, dass ich nach dem Stoma-Drumgewitter doch ein bischen verunsichert war.. Aber was solls. Rücken gerade, den Stoma Drummer um die dritte versprochene Tom gebeten, die er mir auch sofort gibt und….. Hm kein Tomständer bzw -halter am Start… Tom in die Ecke gestellt und mich kurz gefragt, wie ich Cosmic Circle mit 2 Toms spielen soll.. Egal. Sowas passiert ja immer mal wieder und irgendwann lernt man, damit zu leben. Also den ganzen Rest zusammengetrümmert und los gehts!! Da kein Drumteppich da war – das ist immer Mist. es sei denn, man spielt in einem Wohnzimmer – hab ich das linke Pedal meiner Doppelfussmaschine auf dem Boden mit Panzertape festgebackt. Die ersten 3-4 Songs war noch alles OK, aber dann fing das Teil an zu wandern.. Also: Zwischen den Songs immer die FuMa wieder zurückschieben und möglichst senkrecht drauftreten.. Was für ein Mist sag ich Euch. Irgendwann hat sich die Fussmaschine noch in die Hihat verhakt und die direkt mitgerissen und plötzlich hatte ich links weder was zum treten noch zum schlagen. Naja Augen zu und durch. Der Gig war extrem cool und die Stimmung fett. Cosmic Circle ging übrigens auch ohne dritte Tom einigermassen OK. :) .

Braincasket

Braincasket

Nachdem wir dann fertig gerockt haben, haben Braincasket sich auf dem Bandabstellplatz häuslich eingerichtet. Und dann haben sie losgerockt. Ich kann nur sagen: Hut ab.. So ein Gerumpel hab ich selten gesehen. Supertechnischer Highspeed-Deathmetal bei dem ich mich was das Tempo angeht öfter an Vital Remains erinnert gefühlt habe. Blastbeates galore und ein Gitarrenstaggadddo (ne Milli) vom allerfeinsten. Dass Dennis in seinem Rausch überhaupt noch spielen konnte, grenzt an ein Wunder, aber so ein Ding abzuliefern spricht für schwere Routine. Ein supersauberer Gig, technisch vom feinsten und die Jungs sind so sympathisch, dass man da einfach mitfeiern muss.

Vor deren Konzert meinte ich noch zu Jeroen: “Hey pass auf, die Fussmaschine rutscht wie’dsau”.. Jeroen: “Kein Thema – ich hab nen Longboard, da ist viel Platz für Klebeband”… Das Ergebnis war ein miesgelaunter Jeroen, der sich am meisten über sich selber geärgert hat, weil er nur ne halbe Rolle Panzertape verbraucht hat. Aber auch der macht das lange genug und hat den Grossteil seiner Doublebass-Part kurzerhand mit einem Fuss gespielt…

Danach haben wir alle gemeinsam noch einige Hopfenkaltschalen vernichtet und viel über Musik geschwafelt. Es muss so gegen 3 gewesen sein, als ich von der Bar weggezogen wurde: “Andre, wir wollen los”. Das war Dennis, unser Gastgeber und Schlafplatzbetreiber, und den lässt an ungerne warten. Also Bier reingestürzt und dann alle Mann eingeladen und zu Dennis gefahren um zu schlafen.

Am nächsten morgen haben wir noch schön gefrühstückt und dann gings leider auch schon wieder zurück Richtung Giessen. Die Rückfahrt war stimmungsmässig etwas verkatert, aber die Zeit ging trotzdem gut rum. Wir hatten ja auch ein super Wochenende und da unser Gastgeschänk (das kommt von Ausschank und ist durchaus richtig geschrieben)  ja nun nicht mehr da war, hatte ich vorne auch ein bischen mehr Platz.

Danke Stoma und Braincasket und speziell Dennis für Eure Gastfreundschaft. Ein echt nettes Volk. Wenn alles klappt werden wir uns bei den Braincaskets revengieren und am ersten Oktoberwochenende mit denen rocken. Datum und Ort folgen.

Metallisch Grüße

Andre

Ein herzliches GROWL an die Welt da draußen!

27. Mai 2010

Hallo Du! Sei willkommen beim neuen Bodybag-Blog der Superlative! Hier wollen wir in Kuzunft schnell und bündig Einblicke in unser Schaffen und Wirken geben.

Zurzeit ist es um uns relativ ruhig. Das liegt aber nicht daran, dass wir nichts tun würden – wir nutzen die auftrittsfreie Zeit, um neues Material an den Start zu bringen. Das Ziel ist, den nächsten Studioaufenthalt vorzubereiten, sprich Songs zu schreiben und auch anderweitig kreativ zu arbeiten. Was alles auf Euch zukommt wird hier noch nicht verraten.

Leider mussten wir schon zahlreiche Anfragen für Gigs ablehnen, denn der kommende Sommer steht ganz im Zeichen der Abwesenheiten: Roman wird uns für zwei Monate verlassen (betreut Jugendliche weit im Süden im Rahmen seines Studiums), Guy macht die Staaten mit seiner Familie unsicher, die Festivalsaison läuft nebenbei ja auch noch…) usw.  Aber die Daheimbleiber werden (neben der Fussball-WM) weiter intensiv arbeiten, um die Bühnen Ende des Jahres wieder mit neuem, diabolischem Musikfutter rocken zu können.

Schon jetzt stehen einige neue Songs in der Pipeline, die Ihr noch nicht gehört habt. Cool Stuff sage ich nur!

Also, stay tuned und haltet es möglichst brutal, Jungs und Mädels!

Der Klampfen-Tobzen